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Was steckt hinter dem Konzept der Mietendeckelung?

2. März 2021

Wie funktioniert eigentlich eine Mietendeckelung? Und ist dies ein sinnvolles Konzept oder nicht?    In Berlin gilt seit 2020 ein Mietendeckel. Im Frühjahr wird das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob dieses Gesetzt verfassungswidrig ist. Das Urteil wird sehr interessant werden, da es auch andere Regionen und Kommunen betrifft, in denen über ein Mietendeckel diskutiert wird.

Der Mietendeckel wurde in Berlin eingeführt, um Mietern zu helfen, da diese in einer sehr aussichtslosen Lage gegenüber dem Vermieter waren. Die Vermieter konnten durch die hohe Nachfrage die Mieten erhöhen. Allerdings habe der Mietendeckel nun zu keiner Verbesserung des Wohnungsmarkts geführt. Zwar sind die Mietwohnungen im Vergleich zum Vorjahr um 8% gesunken, jedoch stieg dadurch auch die Menge an potenziellen Käufern, also die Nachfrage. Insgesamt führt der Mietendeckel in Berlin also zu einem härteren Konkurrenzkampf, da es weniger angebotene Mietwohnungen und mehr interessierte Käufer gibt. Laut dem Geschäftsführer vom ImmoScout, Thomas Schroeter, sei die reale Nachfragesituation in Berlin weiterhin dramatisch.

Aber was steckt eigentlich hinter dem Konzept des Mietendeckels und wie funktioniert ein Mietendeckel überhaupt?

Der Mietendeckel friert die Nettokaltmiete inklusive aller Zuschläge über einen gewissen Zeitraum ein. In Berlin waren beziehungsweise sind es zum Beispiel 5 Jahre. Das Ziel hierbei ist, den hilflosen Mietern gegen die stetig steigenden Mietpreise zu helfen. Diese Preise steigen eben aufgrund von mangelndem Wohnraum und fehlender Neubauten. Dabei gibt es eine komplizierte Berechnung für jede Wohnung, da viele Faktoren ihren Einfluss darauf haben, wie zum Beispiel das Jahr der Bezugsfertigkeit der die Ausstattung. Aus den vielen Faktoren gibt es dann eine Tabelle mit mehreren Kategorien, in denen ein Maximalpreis für die Wohnungen pro Quadratmeter niedergeschrieben ist. Von dem Mietendeckel betroffene Wohnungen sind in Berlin zum Beispiel alle, die vor 2014 bezugsfertig waren. Ausgenommen davon sind Wohnungen, die öffentlich gefördert werden, wie zum Beispiel Sozialwohnungen oder Wohnheime.

Doch wie wird kontrolliert, ob Vermieter sich an den Mietendeckel halten? Diese Aufgabe übernimmt nicht der Senat, der noch das Gesetz erlassen hat, sondern die Bezirksämter vor Ort. Diese müssen überwachen ob Vermieter sich an die Vorschriften halten. Bei Verstößen von Vermietern gegen die Vorschriften des Gesetzes zur Mietendeckelung droht eine Geldstrafe von bis zu 500.000 Euro! Die Strafe ist absichtlich so hoch angesetzt, um eine abschreckende Wirkung zu erreichen.

Insgesamt kann man sagen, dass das Thema um eine Mietendeckelung ein höchst umstrittenes ist. In Berlin hat es nach einem Jahr nicht wirklich zu einer Besserung des Wohnungsmarkts geführt. Es bleibt spannend, wie das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Frühjahr in Berlin ausfallen wird.

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Quellen: Mietendeckel (immowelt.de)

Berlin Immobilien: Der Mietendeckel wirkt – aber nicht nur positiv (handelsblatt.com)

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Einfamilienhäuser bald verboten? – Was wird passieren?

9. Februar 2021

Trotz der höheren Kosten bevorzugen fast alle Menschen in Deutschland den Bau eines Eigenheims. Jährlich werden in Deutschland ca. 100.000 neue Einfamilienhäuser fertiggestellt. Doch dieser Trend könnte bald ein Ende haben, sollte ein Verbot für den Bau von Einfamilienhäuser kommen.

In Hamburg-Nord herrscht seit 2020 ein Bau-Verbot für Einfamilienhäuser, aufgrund von mangelnden Bauplätzen. Durch diesen Mangel sind zuvor die Immobilienpreise schon explodiert. Auch in anderen Ballungsräumen herrscht ein Mangel an Bauplätzen. Kommt deshalb ein bundesweites Verbot? Und warum gibt es dieses Verbot überhaupt?

Die Hauptgründe für ein solches Verbot sind einerseits das knappe Bauland, aber auch energetische Gründe. Einfamilienhäuser sind nämlich deutlich ineffizienter als Mehrfamilienhäuser. Doch die Ansprüche an die Effizienz von Gebäuden steigen weiterhin und die Hürden werden immer höher. Für ein bundesweites Verbot spricht auch, dass die geplante Reform der Baugesetze einen nachhaltigeren Umgang mit Bauflächen vorschreiben soll.

Doch warum sind Einfamilienhäuser ineffizienter?

Einerseits haben sie im Verhältnis mehr Außenflächen als Mehrfamilienhäuser, dies hat einen Einfluss auf die Wärmeenergie. Andererseits können in Geschosswohnungen deutlich mehr Familien, Menschen oder Wohnungssuchende ein Zuhause finden als in Einfamilienhäusern.

Kurzgefasst, in Einfamilienhäusern wohnen zu wenige Menschen. In einem Einfamilienhaus wohnen in Deutschland pro Wohnung 1,5 Personen, in Reihenhäusern sind es 1,7 und in Mehrfamilienhäusern sind es 2,5 Personen pro Wohnung.

Eine Erkenntnis des Umweltbauamts ist, dass kompakte Siedlungen die Gebäudeeffizienz und die Klimabelastung durch den Bau neuer Gebäude begünstigen. Ein Hoffnungsschimmer für Menschen, die trotzdem ein Eigenheim errichten wollen, ist, dass die moderne Technik in der Lage ist Einfamilienhäuser deutlich effizienter zu machen. Dies kann zum Beispiel durch Wärmepumpen oder Solarzellen gelingen, was aber auch wieder höhere Kosten beim Bau des Eigenheims impliziert.

Dennoch scheint ein klarer Trend erkennbar zu sein. Aufgrund all der genannten Fakten und Gründe gegen den Bau von Einfamilienhäusern tendieren Architekten und Kommunen zu dem Bau von möglichst kompakten Wohnungseinheiten. Der Trend geht also hin zu Mehrfamilienhäusern. Hierbei sollen in Zukunft neue, zeitgemäße und energetisch effiziente Gebäude entstehen. Ob ein bundesweites Verbot für den Bau von Einfamilienhäusern kommen wird bleibt also offen und wird sich vermutlich erst nach den Bundestagswahlen im September zeigen.

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Quelle: Einfamilienhäuser bald verboten? Hamburger Senat setzt ein Zeichen – FOCUS Online

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Senkt Corona die Preise oder explodiert der Immmobilienmarkt?

2. Februar 2021

Mit dem Coronavirus und den dadurch entstandenen Lockdowns und Schäden der Wirtschaft hatten viele Fachleute mit einem Ende des jahrelangen Immobilienbooms gerechnet. Zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 kam der Wohnungsmarkt zum Erliegen. Besichtigungen waren nicht möglich. Doch trotz dem historischen Einbruch der Wirtschaft, steigender Arbeitslosigkeit und zunehmender Kurzarbeit blieb der Immobilienmarkt nicht nur konstant, sondern stieg weiterhin an. Kaum erwartbar, aber trotzdem kam es so. Wohnungsimmobilien sind im dritten Quartal um 7,8% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Seit 2016 war der Anstieg im Bereich der Wohnungsimmobilien nicht so hoch wie jetzt, laut dem Statischen Bundesamt. Anscheinend ist die Bereitschaft, mehr zu bezahlen immer noch da. Beim Kauf von Immobilien galt vor einigen Jahren die 25-fache Monatsmiete als teuer. Inzwischen akzeptiere man auch die 28- und 30-fache Monatsmiete, laut dem Leiter des Immobiliengeschäfts der Vermögensverwalter Deutsche Oppenheim, Thomas Krahl.

Trotzdem gehen Ökonomen und Experten davon aus, dass die Corona-Pandemie eine kleine Dämpfung auf dem Immobilienmarkt bewirken wird. Der Markt werde nicht einbrechen, aber es solle eine Verschnaufpause geben, so der Volkswirt und Immobilien-Experte Stefan Mitropoulos. Er rechnet weiterhin mit steigenden Preisen, jedoch weniger stark als in den vergangenen Jahren.

Der Mangel an Bauland, die demographisch bedingte hohe Nachfrage und das niedrige Zinsniveau können als weitere Gründe für das konstante Preisverhältnis auf dem Immobilienmarkt angesehen werden. Weiterhin erklärt der Ökonom Mitropoulos, dass die Pandemie und die Wirtschaftskrise durch die Kurzarbeit gedämpft worden sei und die wirtschaftlichen Folgen hauptsächlich bei geringfügig Beschäftigten auftreten. Jene die sowieso kaum dafür bekannt seien, Immobilien zu kaufen. Durch die andauernde Wohnungsknappheit werde der Immobilienmarkt keinen Einbruch erleben.

Eine erkennbare Veränderung am Immobilienmarkt in dem vergangenen Jahr ist allerdings, dass die Menschen eher kleinere Immobilien suchen und auch oft ins Umland ziehen. Hierbei müssen sie, wegen den niedrigeren Preisen, keine allzu großen Abstriche ihrer Wohnungswünsche vornehmen.

Insgesamt kann man also sagen, dass es dabei bleibt, dass der Immobilienmarkt konstant ist. Einzig die Steigung der Preise ist gesunken, diese ist jedoch immer noch positiv, heißt die Preise steigen weiter, nur eben nicht so stark. Was und wie genau die Corona-Pandemie Einfluss auf die Immobilien und den Markt nimmt wird man vermutlich erst nach der Pandemie in den kommenden Jahren sehen, jedoch ist es am wahrscheinlichsten, dass kein Einbruch kommen wird und der Immobilienmarkt weiterhin auf einem konstanten Niveau bleiben wird.

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Quellen:- Corona-Krise: Entwicklungen am Immobilienmarkt | Sparkasse.de

„Verschnaufpause“ durch Corona: Preisdruck bei Immobilien könnte nachlassen – n-tv.de (n-tv.de)

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