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Einfamilienhäuser bald verboten? – Was wird passieren?

9. Februar 2021

Trotz der höheren Kosten bevorzugen fast alle Menschen in Deutschland den Bau eines Eigenheims. Jährlich werden in Deutschland ca. 100.000 neue Einfamilienhäuser fertiggestellt. Doch dieser Trend könnte bald ein Ende haben, sollte ein Verbot für den Bau von Einfamilienhäuser kommen.

In Hamburg-Nord herrscht seit 2020 ein Bau-Verbot für Einfamilienhäuser, aufgrund von mangelnden Bauplätzen. Durch diesen Mangel sind zuvor die Immobilienpreise schon explodiert. Auch in anderen Ballungsräumen herrscht ein Mangel an Bauplätzen. Kommt deshalb ein bundesweites Verbot? Und warum gibt es dieses Verbot überhaupt?

Die Hauptgründe für ein solches Verbot sind einerseits das knappe Bauland, aber auch energetische Gründe. Einfamilienhäuser sind nämlich deutlich ineffizienter als Mehrfamilienhäuser. Doch die Ansprüche an die Effizienz von Gebäuden steigen weiterhin und die Hürden werden immer höher. Für ein bundesweites Verbot spricht auch, dass die geplante Reform der Baugesetze einen nachhaltigeren Umgang mit Bauflächen vorschreiben soll.

Doch warum sind Einfamilienhäuser ineffizienter?

Einerseits haben sie im Verhältnis mehr Außenflächen als Mehrfamilienhäuser, dies hat einen Einfluss auf die Wärmeenergie. Andererseits können in Geschosswohnungen deutlich mehr Familien, Menschen oder Wohnungssuchende ein Zuhause finden als in Einfamilienhäusern.

Kurzgefasst, in Einfamilienhäusern wohnen zu wenige Menschen. In einem Einfamilienhaus wohnen in Deutschland pro Wohnung 1,5 Personen, in Reihenhäusern sind es 1,7 und in Mehrfamilienhäusern sind es 2,5 Personen pro Wohnung.

Eine Erkenntnis des Umweltbauamts ist, dass kompakte Siedlungen die Gebäudeeffizienz und die Klimabelastung durch den Bau neuer Gebäude begünstigen. Ein Hoffnungsschimmer für Menschen, die trotzdem ein Eigenheim errichten wollen, ist, dass die moderne Technik in der Lage ist Einfamilienhäuser deutlich effizienter zu machen. Dies kann zum Beispiel durch Wärmepumpen oder Solarzellen gelingen, was aber auch wieder höhere Kosten beim Bau des Eigenheims impliziert.

Dennoch scheint ein klarer Trend erkennbar zu sein. Aufgrund all der genannten Fakten und Gründe gegen den Bau von Einfamilienhäusern tendieren Architekten und Kommunen zu dem Bau von möglichst kompakten Wohnungseinheiten. Der Trend geht also hin zu Mehrfamilienhäusern. Hierbei sollen in Zukunft neue, zeitgemäße und energetisch effiziente Gebäude entstehen. Ob ein bundesweites Verbot für den Bau von Einfamilienhäusern kommen wird bleibt also offen und wird sich vermutlich erst nach den Bundestagswahlen im September zeigen.

Falls Sie zu diesem Thema oder allen anderen Themen, rund um das Thema Immobilien zuverlässige und kompetente Informationen möchten, können sie sich gerne mit uns in Kontakt setzen unter: Email: kontaktklein-immobiliengruppe.de  oder per Telefon: 0761/28 5 28 38 5

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Quelle: Einfamilienhäuser bald verboten? Hamburger Senat setzt ein Zeichen – FOCUS Online

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