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Die Neuheiten des Gebäudeenergiegesetzes (GeG)

24. November 2020

Die Neuheiten des Gebäudeenergiegesetztes (GeG)

Am ersten November 2020 ist das neue Gebäudeenergiegesetz, kurz GeG, der Bundesregierung in Kraft getreten. Aufgrund der neuen Klimapolitik und der darin beschriebenen, neuen Klimaziele wurde das GeG verfasst. Im Gebäudebereich sollen hierbei bis zu dem Jahr 2030 mindestens -66% CO2 eingespart werden.

Das GeG hat dabei zwei zentrale Anliegen. Es möchte die Bezahlbarkeit des Bauens gewährleisten und keine Verschärfungen des Anforderungsniveaus erwirken. Außerdem soll ein Bürokratieabbau durch die Zusammenführung des EnEG, EnEV und des EEWärmeG stattfinden.

Nun möchte ich Ihnen die wesentlichen Erneuerungen des GeG´s kurz erläutern.

Zunächst geht es um Niedrigstenergiegebäude. Eine Definition über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden ist im GeG verankert und mit spezifischen Werten hinterlegt. Hierbei entsprechen die energetischen Anforderungen an Niedrigstenergiegebäude denen an Neubauten, also KfW-Effizienzhaus 55 oder besseren.

Des Weiteren geht es um die Anrechenbarkeit von Strom aus Erneuerbaren Energien. Photovoltaikstrom, der gebäudenah, dass heißt auf dem Dach oder auf dem Grundstück, erzeugt und genutzt wird, kann auf den Primärenergiebedarf mit bis zu 30%(ohne Speicher) und bis zu 45%(mit Speicher) angerechnet werden.

Im Bereich der konventionellen Anlagentechnik weist das GeG ein Verbot von Ölheizungen ab dem Jahr 2026 vor. Allerdings ist zu erwähnen, dass es hierbei viele Ausnahmen gibt.

Die Anforderungen an bestehende Gebäude bleiben unverändert. Es gibt allerdings geringere Anforderungen bei Ausbauten von Gebäuden, denn hierbei ist nun nur mehr die Gebäudehülle zu beachten. Der Nachweis von Änderungen der Energieeffizienz bleibt ebenfalls wie bisher und erfolgt über die 140% Regel oder das Bauteilverfahren aus §48 Anlage 7.

Beim Thema Luftdichtheit gibt es eine maßgebliche Änderung. Besteht ein Gebäude aus mehreren gleichartigen Nutzeinheiten, dann reicht nun eine Stichprobe von mindestens 12 Wohneinheiten aus. Davon müssen sich mindestens 3 Wohneinheiten im obersten und untersten Stock befinden. Es müssen also nicht mehr alle Wohneinheiten gemessen werden. Dies kann sich zu einem Kostensparfaktor entwickeln.

Zusammengefasst gibt es also einige Erneuerungen in den genannten Teilbereichen. Doch der zentralste Aspekt des GeG´s ist der Bürokratieabbau und die damit zusammenhängende Vereinfachung von Abläufen im Gebäudebereich.

Quelle: Vaillant

Alle Angaben sind ohne Gewähr

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