Immobilie Sanieretn Neues Heizungsgesetz Gebäudeenergeigesetz GEG


Immobilienwissen:

Was bedeutet das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) für Immobilieneigentümer?

 

Auf dem Weg zur Klimaneutralität im Jahr 2045 setzt die Bundesregierung mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) für Erneuerbares Heizen die Rahmenbedingungen, wie in Zukunft in Deutschland Immobilien mit Wärme versorgt werden oder, besser gesagt, versorgt werden müssen.

 

Zunächst einmal die gute Nachricht für Immobilieneigentümer: Fest steht, dass bestehende Heizungen in Bestandsgebäuden weiter betrieben werden können; Defekte oder Mängel an der Heizungsanlage dürfen repariert bzw. behoben werden. In diesem Fall ist also kein Heizungstausch vorgeschrieben. Bei einem Komplettausfall der Heizung, einer sogenannte Heizungshavarie oder einer Erdgas- oder Ölheizung, die mit einem Konstanttemparatur-Kessel ausgestattet und über 30 Jahre alt ist, bestehen weitreichende Übergangslösungen bzw. -fristen und u. U. Ausnahmeregelungen. Auch eine Härtefallregelung, die Eigentümer von den Pflichten zum Heizen mit erneuerbaren Energien befreit, ist vorgesehen.

Bei Bauvorhaben in Neubaugebieten mit Bauantrag ab dem Jahre 2024 muss eine Heizungstechnologie verbaut werden, die mind. zu 65% mit erneuerbarer Energie betrieben wird. Außerhalb eines Neubaugebietes gilt diese Regelung wohl frühestens ab 2026, da in diesen Fällen längere Übergangsfristen vorgesehen sind. Hinsichtlich dieser Regelung, aber auch der Definition, ab wann ein Baugebiet als Neubaugebiet im Sinne des GEG zu verstehen ist, sollte mit dem zuständigen Bauamt im Rahmen der Planungen rechtzeitig Kontakt aufgenommen und dies abgeklärt werden.

 

Für Mietshäuser gibt es zum Schutz der Mieterinnen und Mieter besondere Regelungen beim Thema Heizungsgesetz und Modernisierung der Heizungsanlage: Bis zu 10 % der Modernisierungskosten abzgl. staatlicher Förderungen dürfen Vermieter zukünftig auf ihre Mieter umlegen, wobei die Modernisierungsumlage auf 50 Cent pro Monat und Quadratmeter gedeckelt ist. Ist in einem Mehrfamiliengebäude jede Wohneinheit mit einer eigenen Gasheizung/Gastherme ausgestattet und fällt bspw. eine dieser Einzelheizungen in Form einer Heizungshavarie vollständig aus, so beeinflusst dieser Einzelausfall u. U. die Wärme- bzw. Heizungskonzeption des gesamten Gebäudes! Gerade bei Wohneigentümergemeinschaften und deren Hausverwaltungen dürfte diese Gegebenheit in Zukunft ein „spannendes“ Thema werden.

 

Die kommunale Wärmeplanung spielt in Zusammenhang mit dem neu gestalteten Gebäudeenergiegesetz eine entscheidende Rolle. Städte und Gemeinden müssen je nach Größe, spätestens aber im Jahre 2028, eine kommunale Wärmeplanung vorlegen, die den Bürgern und Bürgerinnen Informationen liefern und einen Überblick verschaffen soll, welche Möglichkeiten innerhalb einer Kommune vorhanden sind oder zukünftig zur Verfügung stehen, um ihre Immobilie mit Wärme zu versorgen. Dies soll die Wahl für die passende Heiztechnologie unterstützen. Freiburg ist schon sehr weit bei der kommunalen Wärmeplanung und kommt damit dem Ziel der Klimaneutralität näher. Die Wärmeversorgung in der Stadt soll zukünftig auf industrieller Abwärme, Umweltwärme wie z. B. Tiefengeothermie und erneuerbarem Strom sowie weiteren erneuerbaren Energiequellen basieren.

 

Beim Umstieg auf Heizen mit einem Anteil von 65% erneuerbarer Energie gibt es viele Möglichkeiten, welche Technologie Immobilieneigentümer einsetzen können. Dies sind insbesondere: Wärmepumpe, Anschluss ans Wärmenetz, Stromdirektheizung, Heizung mit Solarthermie oder Hybridheizung (z. B. Kombination Gasheizung/Wärmepumpe).

 

Für Bestandsgebäude gibt es weitere Möglichkeiten, wie z. B. Biomasseheizungen oder Heizungsanlagen, die nachweislich mind. mit 65% erneuerbarem Gas (Biomethan, Wasserstoff usw.) betrieben werden. Welche Technologie zum Einsatz kommen kann, hängt natürlich jeweils von den Gegebenheiten vor Ort und der Immobilie selbst ab.

 

Der Staat fördert den Heizungstausch, wenn die Heizungsanlage mind. 65% erneuerbare Energien nutzt. Bei der endgültigen Höhe des Förderbetrages kommt es z. B. auf den Zeitpunkt des Heizungstausches, aber auch auf die Höhe des individuellen Einkommens des Immobilienbesitzers an. Lt. Bundesregierung werden maximal 70% der notwendigen Investitionskosten in ein neues Heizungssystem gefördert. Beim Thema Förderung sollte unbedingt eine Energieberatung in Anspruch genommen werden.

 

Ob eine neue Heizung, die zu mindestens 65 % mit erneuerbarer Energie betrieben wird, für einen Immobilienbesitzer ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist, muss natürlich immer im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten für jeden Einzelfall abgewogen werden. Denn wer in eine neue Heizung investiert, sollte im Hinterkopf haben, dass diese dann wieder in der Regel je nach Heizungsart bis zu 20-30 Jahre im Betrieb ist. Im Jahre 2028 wird die Nutzung von mindestens 65% erneuerbarer Energie dann für alle neuen Heizungen verbindlich.

 

Grundsätzlich raten wir Immobilienbesitzern, sich darüber zu informieren, wann für ihre Immobilie der richtige Zeitpunkt ist, auf erneuerbare Energie beim Heizen umzusteigen, und sich auf jeden Fall rechtzeitig Gedanken über die verschiedenen Möglichkeiten und auch Szenarien zu machen sowie sich über die möglichen Technologien für ihre Immobilie umfassend zu informieren. Denn, wenn sich bei einem Heizungsausfall, vor allem in der kalten Jahreszeit, herausstellt, dass die Heizung irreparabel defekt ist, ist ein rechtzeitiger Umgang mit diesem Thema, insbesondere, wenn es sich um ein vermietetes Objekt handelt, von strategischem Vorteil. Aber auch für Eigentümer, die sich mit dem Gedanken tragen, ihre Immobilie zu verkaufen, ist das Thema Gebäudeenergiegesetz von großer Bedeutung. Denn bei Käufern einer Immobilie spielt dieses Thema zunehmend für die Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Hier kommt es darauf an, dass man mit einem erfahrenen Partner beim Immobilienverkauf zusammenarbeitet.

 

Informationsquellen für Immobilienbesitzer, auch für die Entscheidung, welche Heizungstechnologie und Förderung am besten geeignet ist, sind insbesondere fachlich qualifizierte Energieberater, deren Beratungsleistungen auch staatlich gefördert sein können, öffentliche Webseiten, insbesondere vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (z. B. auf www.energiewechsel.de), der Heizungsinstallateur Ihres Vertrauens, aber auch Immobilienexperten vor Ort, die Eigentümer bei diesem Thema professionell und ausführlich unterstützen können.

 

Wichtige Hinweise: Jede Immobilie ist individuell; Modernisierungen sind einzelfallabhängig, insbesondere Technologiemöglichkeiten, gesetzliche Regelungen oder auch Förderrichtlinien können sich ändern. Daher sollten sich Eigentümer auf jeden Fall umfassend zu diesem Thema individuell für ihre Immobilie beraten lassen. Es handelt sich bei diesem Beitrag weder um eine Rechts- bzw. Energie-, oder Förderungsberatung, noch um eine andersartige Beratungsleistung. Der Beitrag dient lediglich als unverbindliche Information. Angaben ohne Gewähr!

 

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Sanierte Immobilien im Fokus: Nachfrageverhalten ändert sich spürbar.

Der deutsche Immobilienmarkt bleibt in Bewegung. Insbesondere der Zustand einer Immobilie, sei es saniert oder unsaniert, hat in den letzten Monaten einen erheblichen Einfluss auf die Preisentwicklung gehabt.

 

Sanierte Immobilien erfreuen sich einer gesteigerten Nachfrage und dementsprechend positiven Preisentwicklungen. Nach Angaben von Experten sind die Preise für sanierte Einfamilienhäuser im letzten Jahr um beachtliche 3,5 Prozent gestiegen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Investitionen in die Modernisierung und Sanierung von Häusern sich nicht nur in einem verbesserten Wohnkomfort niederschlagen, sondern auch finanziell belohnt werden können.

**Unsanierte Immobilien verzeichnen Preisrückgänge**

 

In scharfem Kontrast dazu stehen unsanierte Immobilien. Deren Preise sind innerhalb der letzten zwölf Monate um 11,4 Prozent gesunken. Diese Entwicklung unterstreicht den klaren Trend, dass Käufer vermehrt auf sanierte Objekte setzen, während unsanierte Immobilien an Attraktivität verlieren.

 

**Eigentumswohnungen: Unterschiede zwischen saniert und unsaniert**

 

Auch auf dem Markt für Eigentumswohnungen zeigen sich ähnliche Muster. Unsanierte Wohnungen verzeichneten in den letzten vier Quartalen einen Preisrückgang von 10,2 Prozent, während sanierte Wohnungen lediglich um 5,6 Prozent im Wert fielen. Diese Zahlen bestätigen die Annahme, dass die Modernisierung von Immobilien einen stabilisierenden Einfluss auf deren Preisentwicklung hat.

 

**Energieeffizienz als Faktor beim Immobilienkauf**

 

Nicht nur die “klassische” Sanierung spielt eine Rolle. Die Energieeffizienz einer Immobilie hat entscheidend an Bedeutung gewonnen. Hierbei geht es nicht nur um den ökologischen Aspekt, sondern auch um langfristige Kostenersparnisse für die Bewohner. Dieser Faktor kann Attraktivität und Wertbeständigkeit einer Immobilie erheblich steigern.

 

**Stabilisierung des Marktes im Jahr 2023**

 

Die aktuellen Daten deuten darauf hin, dass der Immobilienmarkt in Deutschland eine Phase der Stabilisierung erreicht hat. Die Preise zeigen nur noch geringe Veränderungen. Experten sind sich einig, dass die Talsohle vermutlich erreicht ist. Dies ist nicht nur eine gute Nachricht für Verkäufer, sondern auch für Kaufinteressenten, die nun wieder guter Dinge in die Zukunft investieren können.

 

**Regionale Unterschiede**

 

Neben den allgemeinen Trends gibt es auch regionale Unterschiede zu beachten. So zeigen sich beispielsweise in München die Preise für Eigentumswohnungen nach einem Rückgang von rund einem Jahr wieder erholt, mit einem leichten Plus von einem Prozent im zweiten Quartal 2023. Andere Großstädte wie Berlin, Hamburg und Köln verzeichnen hingegen immer noch leichte Rückgänge in den Preisen.

 

**Blick in die Zukunft: Sanierung als Schlüsselfaktor**

 

Die Preise für Immobilien werden künftig noch klarer von energetischen Effizienzfaktoren sowie dem allgemeinen Sanierungszustand abhängen. Die Zahlen zeigen deutlich, dass modernisierte Immobilien eine höhere Stabilität und Attraktivität aufweisen. Wer also in Immobilien investiert oder seine Immobilie verkaufen möchte, sollte die Aspekte der Sanierung und Modernisierung genau im Blick behalten.

 

**Ratgeber zur Sanierung**

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Unsere Expertise und Erfahrung helfen Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um den Wert Ihrer Immobilie zu steigern. Sie finden wertvolle Ratschläge und Anleitungen in unseren beiden Ratgebern zu den Themen „Sanierung“ und “Energetische Sanierung”.

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Immobilienmarkt: Stabilisierung der Preise und anhaltender Mietdruck

 

In den letzten Monaten gab es auf dem deutschen Immobilienmarkt deutliche Veränderungen. Der Preisverfall, der in den vorangegangenen Quartalen zu beobachten war, hat sich spürbar abgeschwächt. Laut einer neuen Studie des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) haben sich die Preise für Häuser und Wohnungen im zweiten Quartal lediglich um 0,9 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal verbilligt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug der durchschnittliche Rückgang 5,4 Prozent. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Abwärtsdynamik der Immobilienpreise nachgelassen hat.

**Stabilisierungstendenzen am Wohnimmobilienmarkt**

 

Besonders erfreulich ist die Entwicklung am Wohnimmobilienmarkt. Der Index, der auf realen Transaktionsdaten von über 700 deutschen Banken basiert, zeigt eine nur noch geringe Preissenkung von 0,4 Prozent beim selbst genutzten Wohneigentum im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal. Bei Mehrfamilienhäusern fielen die Abschläge etwas größer aus. Dies könnte auf eine sich abzeichnende Stabilisierung des Wohnimmobilienmarktes hindeuten. Jens Tolckmitt, der Hauptgeschäftsführer des vdp, erklärt diesen Trend mit der allmählichen Stabilisierung der Bauzinsen auf einem erhöhten Niveau. Diese Entwicklung erhöhe das Vertrauen in stabile langfristige Kreditzinsen, was sich positiv auf den Immobilienmarkt auswirken könnte.

 

**Preisentwicklung in Großstädten und Mietdruck**

 

In den sieben größten deutschen Städten spiegelt sich diese Entwicklung ebenfalls wider. Die Wohnimmobilienpreise sanken im Durchschnitt um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und um 5 Prozent im Jahresvergleich. Dabei sticht Berlin positiv hervor mit einem vergleichsweise geringen Preisrückgang von 3,6 Prozent innerhalb eines Jahres. Die höchsten Preisabnahmen wurden hingegen in Frankfurt (minus 9,1 Prozent), München (minus 6,7 Prozent) und Hamburg (minus 6,4 Prozent) verzeichnet. Lediglich in Düsseldorf konnten minimal steigende Preise (+0,1 Prozent) beobachtet werden.

 

**Mietmarkt weiterhin unter Druck**

 

Die steigende Nachfrage nach Wohnraum setzt den Mietmarkt weiterhin unter Druck. Die Neuvertragsmieten stiegen im zweiten Quartal um beachtliche 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders in Berlin ist dieser Anstieg mit einem Plus von 9,5 Prozent binnen eines Jahres spürbar. Dieser Trend ist leicht mit einem anhaltenden Mangel an Wohnungen in der Hauptstadt im Verhältnis zum Zuzug zu verstehen.

 

**Herausforderungen im Gewerbeimmobilienmarkt**

 

Neben dem Wohnimmobilienmarkt werfen auch die Entwicklungen im Bereich der Gewerbeimmobilien Fragen auf. Die Preise für Gewerbeimmobilien sind deutlich rückläufig, was vor allem auf den Trend zum Homeoffice und den daraus resultierenden verminderten Bedarf an Büroflächen zurückzuführen ist. Gleichzeitig belastet das Online-Shopping den Einzelhandel, was zu einem Preisrückgang von 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal führt.

 

**Fazit und Ausblick**

 

Die aktuellen Entwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt deuten auf eine Stabilisierung der Preise im Wohnsegment hin, während der Mietmarkt weiterhin von hoher Nachfrage geprägt ist. Für Immobilieneigentümer könnten sich jetzt günstige Gelegenheiten ergeben, um auf dem Markt aktiv zu werden. Kaufinteressenten sollten die Preisstabilisierung als potenzielle Chance nutzen. Es bleibt jedoch ratsam, die Marktveränderungen weiterhin aufmerksam zu verfolgen, da der Immobilienmarkt von vielfältigen Einflussfaktoren abhängt. Gerne stehen wir Ihnen als Immobilienmakler mit unserer Expertise und Erfahrung zur Seite, um Sie bestmöglich bei Ihren Entscheidungen zu unterstützen.

 

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Informationen von den Immobilienexperten:

Wohnungsbau in Deutschland: Experten warnen vor starkem Einbruch im nächsten Jahr

Der Wohnungsbausektor in Deutschland steht vor einer großen Herausforderung, wie eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) zeigt. Laut der Studie wird die Anzahl der neu gebauten Wohnungen im Jahr 2024 voraussichtlich deutlich unter die Marke von 200.000 sinken. Die Bundesregierung hatte zuvor das Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr ausgegeben, was nun deutlich verfehlt zu werden droht. Die Forscher sehen den Staat in der Verantwortung, um diesem Problem entgegenzuwirken.

Ursachen für den Einbruch

 

Die Studie gibt an, dass der Wohnungsbau in Deutschland im kommenden Jahr mit einem noch stärkeren Einbruch konfrontiert sein könnte. Hohe Zins- und Materialkosten gelten als Hauptursachen für diese Entwicklung. Gemäß den Prognosen des IMK werden die neu fertiggestellten Wohneinheiten in Mehr- und Einfamilienhäusern voraussichtlich auf 177.000 sinken. Im schlechtesten Fall könnten es im laufenden Jahr nur 223.000 Wohnungen sein, verglichen mit 295.000 im Vorjahr. Somit könnte im Jahr 2024 fast wieder der historische Tiefststand von 2009 erreicht werden.

 

Auswirkungen auf das angestrebte Ziel der Bundesregierung

 

Die Prognosen des IMK bedeuten auch, dass das von der Bundesregierung angestrebte Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr deutlich verfehlt wird. Der mögliche Einbruch bei den Fertigstellungen würde zu einem Rückgang der realen Wohnungsbauinvestitionen um knapp 21 Milliarden Euro in diesem und von gut 16 Milliarden Euro im kommenden Jahr führen.

 

Überlastung der Mieterhaushalte

 

Die Situation wird durch die Tatsache verschärft, dass etliche Mieterhaushalte bereits überlastet sind. Die steigenden Mieten und die begrenzte Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum stellen eine große Herausforderung für viele Menschen dar. Hier ist dringender Handlungsbedarf gefragt.

 

Maßnahmen zur Abmilderung der Problematik

 

Um den drohenden Einbruch im Wohnungsbau zumindest teilweise auszugleichen, plädieren die Forscher für eine deutliche Aufstockung der öffentlichen Ausgaben für den sozialen Wohnungsbau. Dies würde nicht nur einen Zusammenbruch der Baubranche verhindern, sondern auch den Bau von bezahlbaren und energieeffizienten Wohnungen fördern. Die Studie betont, dass diese Art von Wohnungen aufgrund hoher Bau- und Finanzierungskosten von privaten Bauträgern oft zu selten errichtet werden.

 

Befürchtungen bezüglich steigender Preise und Inflation

 

Die Experten des IMK halten die Befürchtungen, dass ein verstärktes Engagement der öffentlichen Hand die Baupreise erhöhen und indirekt zur Inflation beitragen könnte, für überzogen. Laut ihren Analysen könnte insbesondere eine Aufstockung und Ausweitung existierender Programme der staatlichen Förderbank KfW für den sozialen Wohnungsbau helfen, die durch steigende Zinsen verursachten Kosten abzufedern und somit Bauprojekte zu ermöglichen. Eine weitere Option besteht in der Erbpacht, um bezahlbaren Wohnraum zu fördern.

 

Langfristige Lösungsansätze

 

Die Studie empfiehlt außerdem den Aufbau neuer öffentlicher Einrichtungen, die den Bau bezahlbaren Wohnraums fördern. Hierzu könnte beispielsweise die Einführung eines Bodenfonds gehören, der den Kommunen dabei unterstützt, das öffentliche Eigentum an Grund und Boden auszuweiten. Zusätzlich könnte ein Beteiligungsfonds als Minderheitsgesellschafter dazu beitragen, die Eigenkapitalbasis der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften zu stärken.

 

Fazit

 

Die aktuelle Studie des IMK zeigt, dass der Wohnungsbausektor in Deutschland vor erheblichen Herausforderungen steht. Der erwartete Einbruch im Jahr 2024 wird das angestrebte Ziel der Bundesregierung von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr deutlich verfehlen. Um dem entgegenzuwirken, sind dringende Maßnahmen erforderlich. Eine Aufstockung der öffentlichen Ausgaben für den sozialen Wohnungsbau sowie der Ausbau bestehender Förderprogramme könnten dazu beitragen, den Wohnungsbau anzukurbeln und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

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Charmante 3-Zimmerwohnung im Stadtteil Freiburg Oberau

Weitere Informationen zum Objekt folgen hier in Kürze: Gerne können Sie mit uns über das Kontaktformular mit uns in Kontakt treten! Für Rückfragen stehen wir Ihnen auch telefonisch unter 0761-285289385 gerne zur Verfügung.

 

Information: Käufercourtage beträgt 3,57 % des Kaufpreises inkl. 19 % MwSt.

Wesentlicher Energieträger: Gas Energieausweis: Bedarfsausweis Energiebedarf: 233 kWh/(m²*a), gültig bis 04.01.2033

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Preisanstieg bei Heizungen von Immobilien– Auswirkungen auf Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten

Die Preise für Heizungen in Deutschland sind in den letzten zwei Jahren drastisch angestiegen. Laut einer aktuellen Studie haben sich die Kosten für Gas- und Wärmepumpenheizungen um bis zu 66 Prozent erhöht. Besonders betroffen sind Luft-Wasser-Wärmepumpen, deren Preise sich innerhalb von zwei Jahren von durchschnittlich 20.000 Euro auf 31.000 Euro inklusive Montage erhöht haben. Schon im Jahr 2022 stiegen die Preise um 20 Prozent an, gefolgt von einem weiteren Anstieg um 29 Prozent im Jahr 2023.

 

Nicht nur Wärmepumpen, sondern auch Pelletheizungen sind erheblich teurer geworden. Die starke Nachfrage hat dazu geführt, dass die Hersteller mit der Produktion nicht mehr hinterherkommen. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, bieten einige Handwerker ihre Heizungen zu zwei- bis dreimal höheren Preisen als dem Durchschnitt an.

Gründe für den Preisanstieg

Der Preisanstieg bei Heizungen ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Gestiegene Rohstoffkosten, insbesondere bei Kupfer und Stahl, haben die Herstellungskosten für Heizungsanlagen erhöht. Diese Kosten werden an die Verbraucher weitergegeben. Hinzu kommen Lieferengpässe und steigende Transportkosten, die die Verfügbarkeit und den Preis der Heizungen beeinflusst haben. Nicht zuletzt haben sich aufgrund der hohen Nachfrage auch die Kosten für Handwerkerleistungen deutlich verteuert: Der Markt ist überhitzt und Wartezeiten sind an der Tagesordnung.

 

Auswirkungen auf Immobilieneigentümer

Für Immobilieneigentümer bedeutet der Preisanstieg bei Heizungen höhere Investitionskosten für den Einbau neuer Heizungsanlagen. Insbesondere bei älteren Immobilien mit veralteten Heizsystemen kann dies zu einer Herausforderung werden. Zudem könnte der Wert von Immobilien mit veralteten Heizsystemen sinken, da Käufer vermehrt nach energieeffizienten Lösungen suchen.

 

Auswirkungen auf Kaufinteressenten

Kaufinteressenten sollten sich bewusst sein, dass der Preisanstieg bei Heizungen ihre Budgetplanung beeinflussen könnte. Wenn eine Immobilie eine veraltete Heizungsanlage hat, müssen sie möglicherweise zusätzliche finanzielle Mittel einplanen, um eine modernere und energieeffizientere Heizung einzubauen. Dies könnte Auswirkungen auf die Kaufentscheidung haben und zu höheren Gesamtkosten führen.

 

Maßnahmen zur Kostenreduzierung

Um die Kosten für Heizungen zu reduzieren, können Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten alternative Heizungstechnologien wie Solarthermie in Betracht ziehen.

Darüber hinaus ist es ratsam, energieeffiziente Maßnahmen zu ergreifen, um den Energieverbrauch insgesamt zu senken. Eine gute Dämmung, der Austausch alter Fenster und die Optimierung der Heizungsregelung tragen dazu bei, den Wärmeverlust zu minimieren und somit die Heizkosten zu senken.

 

Sprechen Sie uns an

Als Immobilienmakler in Musterstadt sind wir mit den aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen vertraut, mit denen Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten konfrontiert sind. Mit unserem Fachwissen und unserer Expertise unterstützen wir Sie bei Fragen rund um den Kauf, Verkauf oder die Vermietung von Immobilien. Wir helfen Ihnen auch dabei, energieeffiziente Lösungen zu finden und beraten Sie zu möglichen Förderprogrammen, die Ihnen finanzielle Unterstützung bieten können.

 

Kontaktieren Sie uns gerne. Gemeinsam finden wir die beste Lösung für Ihre Bedürfnisse rund um das Thema Immobilien.

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Grunderwerbsteuerreform in Deutschland:

Wird es bald eine Entlastung für Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten geben?

Die Bundesregierung und die Länder prüfen derzeit eine mögliche Reform der Grunderwerbsteuer, die Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten in Deutschland entlasten könnte. Welche Auswirkungen kann eine solche Reform auf den Immobilienmarkt, auch in unserer Region, haben?

Die Forderung nach einer Reform der Grunderwerbsteuer kommt insbesondere von Bundesfinanzminister Christian Lindner, der die Steuer am liebsten komplett abschaffen würde. Allerdings wird derzeit zumindest eine Reform in Erwägung gezogen. Die Motivation dahinter ist klar: Angesichts der hohen Zinsen und Immobilienpreise ist ein Hauskauf für Normalverdiener oft unerschwinglich geworden.

 

Die vorgeschlagene Reform sieht vor, den privaten Immobilienerwerb zur Selbstnutzung zu begünstigen. Dies könnte bis hin zur vollständigen Steuerbefreiung für selbstgenutzte Immobilien gehen. Familien haben es aufgrund der hohen Baukosten und Zinsen zunehmend schwer, Wohneigentum zu erwerben. Christian Lindner argumentiert daher, dass den Ländern die gesetzliche Möglichkeit eröffnet werden sollte, bei selbstgenutzten Immobilien auf die Grunderwerbsteuer zu verzichten.

 

Was bedeutet das konkret für Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten?

Der aktuelle Diskussionsentwurf sieht einen großen Spielraum für die Länder vor, um den privaten Kauf von Häusern oder Eigentumswohnungen zu besteuern. Die einzige Bedingung wäre, dass die Immobilien zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden. Das bedeutet, dass die Länder einen ermäßigten Steuersatz oder sogar einen vollständigen Steuerverzicht anbieten könnten.

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Reform ist die mögliche Änderung der Regeln zur Verhinderung der Steuerumgehung durch Immobiliengesellschaften. Bisher wurde die Steuerumgehung anhand der Anzahl der erworbenen Anteile und der Haltedauer beurteilt. Der aktuelle Entwurf sieht vor, dass das Interesse des Erwerbers im Vordergrund steht. Wenn andere Erwerber nur im „dienenden Interesse“ handeln, werden ihre Anteile den übrigen zugerechnet.

 

Das Aufkommen der Grunderwerbsteuer beträgt derzeit rund 17 Milliarden Euro und steht den Ländern zu. Jedes Bundesland kann selbst über den Steuersatz entscheiden, wobei er in Bayern bei 3,5 Prozent liegt und in den übrigen Ländern zwischen 5 und 6,5 Prozent variiert. Eine Reform der Grunderwerbsteuer würde somit die Möglichkeit bieten, die Steuerlast für Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten in verschiedenen Regionen Deutschlands zu verringern.

 

Allerdings gibt es auch Bedenken bezüglich möglicher Steuerausfälle. Der Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) äußerte scharfe Kritik an dem Entwurf und betonte, dass eventuelle Steuerausfälle entsprechend gegenfinanziert werden müssten, wie es im Koalitionsvertrag festgelegt sei.

 

Als Immobilienmakler beobachten wir die Entwicklungen rund um die Grunderwerbsteuerreform genau und informieren unsere Kunden regelmäßig über die neuesten Entwicklungen. Eine mögliche Reform könnte den Immobilienmarkt in unserer Region positiv beeinflussen und den Traum von Wohneigentum für mehr Menschen realisierbar machen.

 

Wir werden Sie weiterhin über alle wichtigen Änderungen auf dem Laufenden halten. Wenn Sie Fragen zur Grunderwerbsteuerreform oder zu Immobilien in unserer Region haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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Immobilienpreise in Deutschland: Expertenprognose für die kommenden Jahre

Experten sind sich einig: Eine schnelle Erholung des deutschen Immobilienmarkts ist nicht in Sicht. Tatsächlich könnten die Immobilienpreise in den nächsten Monaten weiter fallen, und die Gefahr von Insolvenzen nimmt zu. Dies ist das Ergebnis einer Markteinschätzung, zu der das Beratungsunternehmen Rueckerconsult namhafte Immobilienfachleute eingeladen hatte.

Langsamer Preisverfall und mangelnde Stabilität

Laut Expertenmeinungen wird erwartet, dass die Preise weiterhin sinken werden, bevor sich eine Stabilisierung abzeichnet. Der Prozess der Preisfindung ist noch nicht abgeschlossen, heißt es. Bankenmanager prognostizieren eine mögliche Stabilisierung der Immobilienpreise frühestens im Jahr 2024. Ein Grund dafür ist der anhaltende Druck seitens der Zentralbanken zur Zinserhöhung sowie die Verunsicherung der Marktteilnehmer, die beide den Transaktionsmarkt stark beeinträchtigen. Die Preiskorrektur auf dem Wohnungsmarkt schreitet zwar langsamer voran, die Preise würden jedoch voraussichtlich erst Ende dieses oder im Verlauf des nächsten Jahres ihren Tiefpunkt erreichen. Zudem warnt man vor der zunehmenden Gefahr von Insolvenzen aufgrund der vielen anstehenden Anschlussfinanzierungen für Transaktionen, insbesondere für die Entwickler von Eigentumswohnungen, die sich bereits im Überlebenskampf befinden.

 

Verhaltene Markterholung und anhaltender Druck

Die Experten sind sich einig, dass eine wirkliche Belebung des Marktes im Jahr 2023 aufgrund des anhaltenden Drucks von Zinserhöhungen und der Verunsicherung der Marktteilnehmer nicht zu erwarten ist. Experten rechnen mit ein bis zwei weiteren Zinsschritten, die eine Erholung verzögern. Diese Prognose wird durch die aktuellen Preisabschläge von bis zu 30 % am Markt gestützt.

 

Die herausfordernde Situation der Entwickler von Eigentumswohnungen

Besonders betroffen von der aktuellen Marktsituation sind die Entwickler von Eigentumswohnungen. Sie befinden sich bereits im Überlebenskampf, insbesondere wenn sie ihre Projekte nicht an Investoren für Mietwohnungen verkaufen können. Es werden derzeit Preisnachlässe von 20 bis 25 % bei Neubauprojekten beobachtet. Damit dürfte allerdings die Preiskorrektur am Wohnungsmarkt allmählich zum Stillstand gekommen sein. Der Tiefpunkt der Wohnungspreise wird voraussichtlich gegen Ende dieses Jahres erreicht.

 

Herausforderungen im Bestand und am Markt

Für Bestandsimmobilien sind die Preise für Mehrfamilienhäuser mit Mietwohnungen bereits um etwa 19 % gefallen, im Neubau sogar um 25 %. Dennoch bedeutet dies nicht zwangsläufig eine Marktberuhigung. Denn laut Experten erreichen immer mehr Immobilienentwickler ihre finanziellen Grenzen, insbesondere wenn sie aufgrund bestehender städtebaulicher Verträge weiterhin bauen müssen. Zusätzlich werden derzeit viele energetisch schlechte Bestandsportfolios zum Verkauf angeboten, aber potenzielle Käufer haben Schwierigkeiten, die Kosten für die energetische Sanierung zu kalkulieren.

 

Ausblick für Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten

Die aktuelle Einschätzung der Experten deutet darauf hin, dass der deutsche Immobilienmarkt vor weiteren Herausforderungen steht. Die Preise könnten vorerst weiter fallen, bevor eine Stabilisierung eintritt. Für Immobilieneigentümer ist es wichtig, die Marktentwicklung im Auge zu behalten und bei Verkaufsabsichten realistische Preisvorstellungen zu haben. Kaufinteressenten sollten die Möglichkeit nutzen, nach günstigen Gelegenheiten zu suchen. Es ist ratsam, die weitere Entwicklung des Immobilienmarkts aufmerksam zu verfolgen und unseren fachkundigen Rat einzuholen, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

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Erneute Anhebung des Leitzinses: Das hat Auswirkungen auf den Immobilienmarkt!

Die Europäische Zentralbank (EZB) kämpft weiterhin gegen die Inflation und hat angekündigt, dass es auch im Juli keine Zinspause geben wird. Diese Nachricht hat Auswirkungen auf Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten in unserer Region. In diesem Blogpost möchten wir Ihnen einen informativen Überblick über die Zinserhöhung geben und erläutern, was dies für Sie als Immobilienbesitzer oder potenziellen Käufer bedeuten könnte.

 

Die Maßnahmen der EZB zur Bekämpfung der Inflation

Die Europäische Zentralbank spielt eine wichtige Rolle bei der Festlegung der Zinsen in der Eurozone. In Zeiten, in denen die Inflation steigt, ergreift die EZB Maßnahmen, um die wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten. Eine dieser Maßnahmen ist die Erhöhung des Leitzinses, was sich wiederum auf die Zinssätze für Kredite auswirkt. Die EZB hat angekündigt, dass es im Juli keine Zinspause geben wird, was bedeutet, dass die Zinsen voraussichtlich steigen werden.

 

Auswirkungen auf Immobilieneigentümer

Für Immobilieneigentümer können steigende Zinsen bedeuten, dass ihre monatlichen Hypothekenzahlungen zunehmen werden, wenn sie ein variables Zinssystem gewählt haben. Wenn Sie jedoch einen Festzinskredit abgeschlossen haben, werden sich die aktuellen Zinserhöhungen nicht direkt auf Sie auswirken. Es ist jedoch wichtig, die Entwicklungen auf dem Markt zu verfolgen, da dies Auswirkungen auf zukünftige Refinanzierungen oder den Verkauf Ihrer Immobilie haben könnte.

 

Auswirkungen auf Kaufinteressenten

Für Kaufinteressenten könnten steigende Zinsen bedeuten, dass die Finanzierung eines Immobilienkaufs teurer wird. Wenn die Zinsen steigen, erhöhen sich auch die monatlichen Ratenzahlungen für Hypothekenkredite. Dies kann dazu führen, dass einige potenzielle Käufer ihr Budget überdenken müssen oder sich für eine kleinere Immobilie entscheiden. Es ist ratsam, vor dem Kauf einer Immobilie eine gründliche Finanzierungsplanung durchzuführen und verschiedene Szenarien zu berücksichtigen, um auf mögliche Veränderungen reagieren zu können.

 

Tipps für Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten

Angesichts der aktuellen Entwicklungen ist es wichtig, dass Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten ihre Finanzsituation im Blick behalten und sich gegebenenfalls beraten lassen. Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen können:

 

  1. Überprüfen Sie Ihre derzeitige Finanzierung: Wenn Sie bereits eine Immobilie besitzen, überprüfen Sie Ihre derzeitige Finanzierung und prüfen Sie, ob eine Anpassung notwendig ist, um eventuellen Zinssteigerungen entgegenzuwirken.

 

  1. Planen Sie Ihre Finanzen vorausschauend: Als Kaufinteressent sollten Sie Ihre Finanzen gründlich planen und verschiedene Szenarien durchspielen, um sicherzustellen, dass Sie sich die monatlichen Ratenzahlungen auch bei steigenden Zinsen leisten können.

 

  1. Holen Sie sich professionelle Beratung: Immobilienmakler und Finanzexperten können Ihnen bei der Einschätzung Ihrer Situation helfen und Ihnen wertvolle Ratschläge geben. Scheuen Sie sich nicht, unsere Dienste in Anspruch zu nehmen. Besonders empfehlen wir unseren Ratgeber zum Thema „Finanzierung“. Diesen können Sie als Download auf unserer Website erhalten sowie als Broschüre in unserem Büro.

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Das NEUE Heizungsgesetz in Deutschland

Hintergrund

Das „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden“ (oder einfach „Heizungsgesetz“) wurde jetzt von der Ampel-Koalition verabschiedet. Ziel dieses Gesetzes ist es, den Energieverbrauch in Gebäuden zu reduzieren und den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2024 in Kraft treten. Im Kern soll künftig der Grundsatz gelten, nur noch , Heizungen einzubauen, die zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. In den letzten Wochen gab es interne Streitereien zwischen den Vertretern der SPD, FDP und Grünen über Details des geplanten Gesetzes. Schließlich scheinen sich die Koalitionsparteien geeinigt zu haben. So wird unter anderem Vermietern die Möglichkeit gegeben, über eine erhöhte Modernisierungsumlage Investitionen in klimafreundliche Heizungen teilweise auf die Miete umzulegen. Dazu kommen verlängerte Übergangsfristen sowie erweiterte Förderungsmöglichkeiten. Die Sockelförderung, die ursprünglich auf 30% festgelegt war, kann nun von Eigentümern auf bis zu 70% gesteigert werden.

Verschärfte Anforderungen an Heizungsanlagen

Mit dem neuen Heizungsgesetz werden die Anforderungen an Heizungsanlagen verschärft. Immobilieneigentümer müssen sich bewusst sein, dass ältere Heizungsanlagen mit fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas zukünftig nicht mehr den Anforderungen entsprechen könnten. Es wird empfohlen, auf energieeffiziente und umweltfreundliche Alternativen umzusteigen, wie zum Beispiel Heizungen, die erneuerbare Energien nutzen, wie Wärmepumpen oder Solarthermie.

 

Auswirkungen auf Immobilieneigentümer

Für Immobilieneigentümer bedeutet das neue Heizungsgesetz, dass sie möglicherweise in ihre Heizungsanlagen investieren müssen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Dies kann eine finanzielle Belastung darstellen, aber es ist wichtig zu bedenken, dass energieeffiziente Heizungsanlagen langfristig Kosten einsparen können, da sie den Energieverbrauch reduzieren. Zudem können energieeffiziente Gebäude einen höheren Marktwert haben und bei potenziellen Käufern attraktiver sein.

 

Einfluss auf Kaufinteressenten

Für Kaufinteressenten ist es wichtig zu wissen, dass sie bei der Suche nach einer Immobilie nun verstärkt auf die Heizungsanlage achten sollten. Immobilien mit veralteten Heizungsanlagen könnten langfristig höhere Betriebskosten und Instandhaltungskosten mit sich bringen. Zudem könnte es schwieriger sein, eine solche Immobilie in Zukunft zu vermieten oder zu verkaufen. Es wird empfohlen, Immobilien mit energieeffizienten Heizungsanlagen oder solchen, die bereits erneuerbare Energien nutzen, in Betracht zu ziehen.

 

Fördermöglichkeiten und Beratung

Um Immobilieneigentümer bei der Umstellung auf energieeffiziente Heizungsanlagen zu unterstützen, gibt es verschiedene Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene. Diese können finanzielle Anreize bieten und die Investitionskosten reduzieren. Die Erleichterungen für Vermieter bei der Modernisierungsumlage und die erweiterten Förderungsmöglichkeiten bieten Chancen für eine nachhaltigere Heizungsanlage. Die Verlängerung der Übergangsfristen gibt den Betroffenen zusätzliche Zeit zur Umsetzung. Es ist ratsam, sich bei der Planung und Umsetzung einer neuen Heizungsanlage von Fachleuten und Energieberatern beraten zu lassen, um die bestmöglichen Lösungen zu finden und von den verfügbaren Förderungen zu profitieren.

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